Kantonesische Salzige Hörnchen

Zorras Round-Up zum World Bread Day hat mich schwer ins Schwitzen gebracht. Bei so vielen tollen Rezepten wußte ich gar nicht, was ich zuerst nachbacken sollte. Meine Wahl ist auf diese Hörnchen gefallen. Kantonesisches Gebäck? Da klingelte es bei mir. Muss ich haben. Zum Frühstück. Heute.

Das Rezept wurde von Nat, die in Hongkong den Blog Bao/Bread betreibt, beigesteuert. Sie schreibt, dass es sich bei den Hörnchen um ein typisches Gebäck aus Hong Kong handelt, das man in vielen Bäckereien zu kaufen bekommt und die auch in einfachen Restaurants (Cha Chaan Teng) serviert werden. Also los: die Hörnchen sind einfach zu backen und gar nicht exotisch – es könnte gut sein, dass das Grundprinzip während der britischen Kolonialzeit eingeführt wurde.

Bei uns gab es die Hörnchen zum Frühstück. Sie sind schön leicht, weich  und fluffig und haben eine leichte Salz-Note. Ich könnte mir gut vorstellen, sie auch zu einer Suppe zu servieren. Wer keine Hörnchen formen mag, kann auch kleine Brötchen machen.

Für 6 kleine Hörnchen:

  • 200 gr. Mehl (bei mir: 50 gr. Weizenvollkorn, 150 gr. Weizenmehl 550)
  • 130 gr. Wasser
    • 20 gr. Butter, zimmerwarm und weich
    • 10 gr. Zucker
    • 6 gr. Milchpulver
    • 4 gr. Salz
    • 3 gr. Hefe
    • weiße Sesamsaat zum Bestreuen

Alle Zutaten mischen und zu einem elastischen Teig kneten, der sich vom Schüsselrand löst.

1 bis 1,5 h stehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.

Den Teig auf der Arbeitsfläche zu einer runden Platte ausrollen. Die Platte wie Tortenstücke in vier dreieckige Teile schneiden. Um Hörnchen zu erhalten, jedes Dreick von der Breiseite zur Spitze straff aufrollen. Die so erhaltenen Hörnchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals 1 h gehen lassen.

Inzwischen den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Die Hörnchen mit Wasser betreichen und mit Sesam bestreuen. Im vorgeheizten Ofen 15 min backen und warm servieren.

Die Hörnchen machen natürlich mit bei der After Hours Party zum World Bread Day.

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11 Gedanken zu “Kantonesische Salzige Hörnchen

  1. zorra 4. November 2012 um 12:17 nachmittags Reply

    Die stehen auch auf meiner Nachbackliste, jetzt sind sie gerade nochmal ein paar Stufen höher gerutscht. ;-)

    • magentratzerl 4. November 2012 um 3:03 nachmittags Reply

      Ich finde, die Hörnchen lohnen sich wirklich; viel Spaß beim Nachbacken!

  2. Nat Lau 4. November 2012 um 1:15 nachmittags Reply

    Hi magentratzerl, thanks for trying them out! I agree that they would form lovely dinner rolls and good to eat with soup. I’m happy you like the rolls :)

    • magentratzerl 4. November 2012 um 3:04 nachmittags Reply

      We really liked them; I will bake them again :-)

  3. Sybille 4. November 2012 um 3:02 nachmittags Reply

    Hilfe…ich komme aus dem “Hefeteignachbacken” nicht raus.

    Die leichte Salznote ist ganz bestimmt nach meinem Geschmack.

    Bin nach der Rumleserei auf den ganzen Blogs inzwischen der Meinung, Brotbacken ist überhaupt nicht typisch deutsch. Asiatisch triffts wohl eher ;)

    Wünsch dir einen schönen Sonntag

    • magentratzerl 4. November 2012 um 3:20 nachmittags Reply

      Ich glaub irgendeine Art von “Brot” wird wohl überall gebacken; denk mal an deine Steamed Buns….. :-) . Manchmal liest man schon erstaunliche Sachen bei den anderen. Zu blöd dass, ich weder den ganzen Tag backen, noch diese Mengaen an Brot verputzen kann…. ;-)
      Dir auch einen schönen Sonntag…

      • Wilde Henne 5. November 2012 um 10:51 vormittags

        Das ist ja grundsätzlich das Problem. Dass man all die gebackenen, gekochten «Schweinereien» ja auch noch essen muss. Manchmal nervt mich das ein bisschen ;-) Ich würde lieber viel mehr kochen und dafür weniger essen ;-)

  4. Verena 4. November 2012 um 8:58 nachmittags Reply

    Ich glaube ich würde die lauwarmen Hörnchen auch zum Frühstück essen, einfach mit viel kalter Salzbutter….hmmm, ein Traum!!!

    • magentratzerl 5. November 2012 um 10:01 vormittags Reply

      Du magst es also auch salzig……. :-)

  5. Amedar Consulting 5. November 2012 um 8:09 vormittags Reply

    Great web site. Plenty of helpful information here. I am sending it to a few buddies ans also sharing in delicious. And certainly, thanks for your sweat!

  6. magentratzerl 5. November 2012 um 12:59 nachmittags Reply

    @ Wildhendl: Kenn ich. Die Nachkoch/Back-liste ist grundsätzlich größer als Hunger/Bedarf. Was tun? Wenn man das mal wüßte……

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